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Die Biopioniere im Schweizer Jura: Ungewohnte Pfade für freiheitssuchende Stadtmenschen

07. Juni 2019 | 09:19 Autor: Brigitta Mesenich | WIRTSCHAFTSZEIT Vorarlberg, Tirol, Wien, Steiermark, Salzburg, Oberösterreich, Niederösterreich, Kärnten, Burgenland, Liechtenstein, Deutschland, Startseite, Schweiz

Der Schweizer Jura ist nicht nur von großen Nadelwäldern und Weiden, sondern auch von seinen zahlreichen, meist weiß getünchten Biohöfen in den Freibergen geprägt. Die Hofbauern und Hofbäuerinnen produzieren nicht erst jetzt, wo ‚bio‘ allgemein boomt, sondern schon seit Jahrzehnten ihre speziellen Produkte – ganz im Einklang mit der Natur. Rund 30 Biobetriebe netzwerken im Jura im Sinne der Zusammenführung von Produzenten und Konsumenten.

Chemins du Bio – ein Bio-Lehrpfad-Projekt, bei dem Biopionier auf Stadtmensch trifft
Bernhard Froidevaux – Bioproduzent auf dem Hof „Lafleur“ - ist der Initiator des Bio-Lehrpfad-Projektes ‚Chemins du Bio‘. Der Zweck: Die Bauern können unter sich ein Netzwerk bilden und zusätzlich Gäste, ganz besonders Stadtbewohner, bei sich am Hof begrüßen. Entlang der ‚Chemins du Bio‘ kann man genussvoll wandern und regionale Produkte probieren. Laut Biopionier Bernhard Froidevaux muss man den Gästen die Pforten öffnen und gemeinsam auch einmal neue, ungewohnte Pfade einschlagen. Daraus ergibt sich ein ganz besonderer Austausch. Die verschiedenen Produkte sollten die Urlauber unbedingt probieren, um diese schätzen zu lernen. Schmeckt’s nicht, wird niemals die Natur in Frage gestellt, sondern nur der Hersteller.

Über die Biopioniere im Jura
Sie sind leidenschaftliche Gastgeber, die von dem leben, was die Natur so hergibt. Ihre Feriengäste beziehen sie in die Arbeit am Hof mit ein und lassen diese auch am Leben mit den Haustieren teilnehmen. Diese neue Erfahrung lässt so manchen Gast aufblühen wie die Natur im Jura!
Kathrine Naef-Fischer vom Hof ‚Le Peu Girard‘ in der Region Freiberge serviert ihren Gästen zum Beispiel frisches Brot, selbstgemachte Konfitüre, Milch, Eier vom Hof und vieles mehr zum Frühstück. Ihr ist es ein großes Anliegen, die Besucher für den einzigartigen Geschmack von biologisch produzierten Lebensmitteln zu sensibilisieren. Ihr Hof ist außerdem ein Paradies für Tierfreunde und absolut familientauglich.

Biopionier Bernard Froidevaux wiederum produziert als letzter Bauer den bekanntesten Käse der Region: Den Tête de Moine. Dieser wird nur aus frischer Kuhmilch während der Weidezeit im Sommer und ausschließlich bei Temperaturen bis höchstens 44 °C hergestellt.

Die Wanderangebote
Das Agrotourismus Konzept ‚Les Chemins du Bio‘ bietet Pauschalangebote in Form von ein- bis dreitägigen Erlebniswanderungen, wobei man aus 6 Wanderangeboten wählen kann.

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Schweiz Tourismus

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