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Johannes Linhart - von Vorarlberg bis an die Wall Street – von Akkordeon bis RAP

13. August 2019 | 09:22 Autor: Julia Köberl | WIRTSCHAFTSZEIT Vorarlberg, Tirol, Steiermark, Salzburg, Oberösterreich, Niederösterreich, Kärnten, Schweiz, Burgenland, Liechtenstein, Deutschland, Startseite, Wien

Johannes Linhart ist als Experte für Kapitalmarkt und Finanz seit 2016 Geschäftsführer der Mittelstands- und Klima-Allianz des Senats der Wirtschaft. Und er hat ein außergewöhnliches Talent: Er spielt Akkordeon, mit spezieller Leidenschaft für Wiener Lieder. Wer Glück hat, erhält bei Veranstaltungen des Senats zu später Stunde eine Kostprobe. Begleitet wird er gesanglich mitunter von Senats-Vorstand Gabriele Stowasser oder Senats-Geschäftsführer Kollegen Jochen Ressel. Ein wahrlich musikalischer Senat.

Die Liebe zum Akkordeon entdeckte der nunmehr in Wien lebende, in Vorarlberg verwurzelte Globetrotter übrigens zufällig im Zuge eines Sommerjobs in der Österreichischen Botschaft in Kuwait. Hier war es auch, wo er seinen ersten und prägenden Auftritt nach nur 4 Wochen autodidaktischem Akkordeon-Erlernens hatte.

Inzwischen verfügt der studierte Jurist, dem das musikalische Interesse durch sein genetisches Erbe – sein Urgroßvater war Domkapellmeister zu Wien – bereits in die Wiege gelegt wurde, über ein Repertoire von ca. 50 Ur-Liedern und Klassikern von Chmelar, Leopoldi, bis Hodina oder Heller&Qualtinger.  

Schon als Diplomatenkind wurde mit der Familie auf der ganzen Welt im Rahmen von Hausmusikabenden musiziert.  Das Wiener Lied brachte Johannes Linhart in seine Familie, die er inzwischen mit dem Wiener Lied-Virus infiziert hat, so dass der ganze Linhart-Clan – darunter auch sein Bruder, der Bregenzer Bürgermeister – Wiener Lieder singen.

Bei seinen eigenen Kindern kam das musikalische Erbe zwar an, entwickelte sich aber etwas konträr. So übt sich Linhart junior mit zarten 17 Jahren als vielversprechender Nachwuchs-RAP Star. SOUNDCLOUD LINK

In seiner Funktion als Geschäftsführer der Klima- und der Mittelstands-Allianz kann Linhart die Einführung der Finanztoolbox, welche mittelständische Unternehmen bei der Finanzierung unterstützt, an seine Fahnen heften. Außerdem konnte der Senat der Wirtschaft in seiner Ära schon einige Plädoyers für die mehr als 700 Mitglieder (mittelständische Unternehmen) bei wichtigen Entscheidungsträgern verankern. So findet man etwa einige der Punkte des Plädoyers im Zusammenhang mit Regionalität und ländlicher Entwicklung im Aktionsplan von Ex-Minister Andrä Rupprechter wieder. Auch diverse Anregungen aus den Plädoyers für die Modernisierung des österreichischen Finanzplatzes und Kapitalmarkts scheinen im Regierungsprogramm der vergangenen Regierung wieder auf.

Eine Herzensangelegenheit ist dem Banker mit Erfahrung in führenden Positionen der größten internationalen Banken und einer Leidenschaft für politisches Lobbying und Unternehmertum vor allem auch die Umsetzung der ökonomischen Nachhaltigkeit. So hat man mit dem Austrian-SDG-Award eine Plattform geschaffen, die den Einsatz für nachhaltiges, soziales und ökologisches Unternehmertum nicht nur fördert, sondern auch entsprechend vor den Vorhang holt und unterstützt.

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