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Matthias Lang und Ferdinand Klezl

Kunst aus dem Wienerwald: Holzstücke mit dem gewissen Etwas

06. April 2021 | 09:17 Autor: Viktoria Preining | WIRTSCHAFTSZEIT Vorarlberg, Tirol, Steiermark, Salzburg, Oberösterreich, Niederösterreich, Kärnten, Schweiz, Burgenland, Liechtenstein, Deutschland, Startseite, Wien

„Oft ist es das Holz an sich, das auf seine Art und Weise sehr besonders ist. Wenn ich es mir ansehe, habe ich meistens schon eine Idee, was daraus werden könnte“, sagt Matthias Lang. Gemeinsam mit seinem besten Freund Ferdinand Klezl macht er „Kunst aus dem Wienerwald“ – außergewöhnliche Stücke aus Holz und jedes für sich ist einzigartig. Das Sortiment reicht von Lampen über Tische bis hin zu Holztaschen.

„Vielleicht kreieren wir jedes einzelne Werkstück mit so viel Liebe, weil wir die Arbeit mit Holz nicht als Pflicht oder Bürde ansehen. Es ist ein Hobby an dem wir kein Geld verdienen, wir sehen das was wir tun als Berufung, der wir gerne nachkommen“, sagt Matthias Lang. Der gebürtige Allander fertigt gemeinsam mit seinem besten Freund Ferdinand außergewöhnliche Holzstücke an. Ihre „Kunst aus dem Wienerwald“ zeugt von Leidenschaft, Kreativität und der Liebe zum Detail.

Alles begann mit einer Lampe
Alles begann im Jahr 2015 und wie so oft spielte der Zufall Regie. „Meine Mutter ist Malerin. Eines Tages hat sie von einem Sägewerk ein Stück Abfall mitgenommen und gemeint, sie hätte gerne eine Art Lampe aus diesem Holz – als Deko für eine Ausstellung. Viele Besucher der Ausstellung wollten dann die Lampe kaufen und ich dachte, wenn die Leute Freude daran haben, mache ich weiter damit“, so Matthias Lang. Zu dritt starteten sie das Projekt „Kunst aus dem Wienerwald“ – Matthias, sein Bruder und sein bester Freund. „Mein Bruder ist dann Vater geworden und hatte nicht mehr soviel Zeit, daher ist er ausgestiegen.“ Zeit ist es auch was Matthias oft fehlt. Er ist hauptberuflich Polizist. Zwischen den vielen Diensten bleibt nicht mehr viel Zeit für Hobbies. „Wenn ich einen Tag im Monat für die Holzarbeit aufwenden kann, bin ich schon sehr froh“, sagt der Niederösterreicher. Für ein Holzstück benötigt er im Durchschnitt drei bis vier Tage. „Bei größeren Projekte kann es schon etwas länger dauern. Der ‚Steinbock‘, der auch auf unserer Homepage zu sehen ist, war ein größeres Projekt. Dafür habe ich dann schon zwei 2 Wochen gebraucht“, sagt Lang. Die Leidenschaft von Matthias und Ferdinand ist in jedem ihrer Stücke zu sehen, jedes ist einzigartig und speziell, egal ob es sich dabei um eine Tasche aus Holz oder um einen Weinhalter handelt. Die Ideen für ihre Stücke entstehen meistens, wenn sie das Holz in der Hand halten. „Oft ist das Holz an sich so besonders, dass da schon die Idee kommt, was daraus werden könnte“, sagt der Allander.  
Woher er sein Talent hat, weiß Matthias genau.

Wie der Opa so der Enkelsohn
„Mein Opa war Zimmermann. Schon als kleine Buben haben wir ihm in der Werkstatt über die Schulter geschaut und er hat uns viele nützliche Tricks und Praktiken beigebracht. Vieles haben wir uns dann auch im Selbststudium angeeignet. Und wir haben aus unseren Fehlern gelernt. Wenn einige Stücke gebrochen sind, ist das nächste dafür umso schöner geworden.“

Wie geht’s weiter?

Dass aus dem Hobby eines Tages ein Nebenerwerb wird, ist derzeit nicht geplant, aber: „Wissen kann man natürlich nie. Ferdinand hat sich jetzt, nach seinem Studium, dazu entschlossen, eine Tischlerlehre zu machen. Vielleicht baut er das Projekt dann noch weiter aus“, sagt Matthias.

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  • uploads/pics/Kunst_Weinhalter.jpg

Klezl & Lang - Kunst aus dem Wienerwald

Agsbach 333, 2533 Klausen-Leopoldsdorf
Österreich
+43 664 5277344

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