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5 Branchen, die von der Digitalisierung profitieren

04. Jänner 2022 | 11:07 Autor: Georg Müller Startseite

Mehr und mehr Unternehmen beschäftigen sich mit Digitalisierungsprozessen, die den Unternehmensalltag vereinfachen und effizienter gestalten sollen. Ihre Einführung geht teilweise mit finanziellem und personellem Mehraufwand einher. Dieser lohnt sich jedoch – das bemerkten in der Vergangenheit bereits zahlreiche Branchen:

1. Glücksspielbranche
Ein gutes Beispiel stellt die Glücksspielbranche dar. Online-Casinos sparen im Vergleich zum lokalen Casino zahlreiche Ausgaben, beispielsweise Mietkosten, ein. Sie profitieren von mehr finanzieller Flexibilität und können diese Einsparungen an die Kunden weitergeben. Das funktioniert beispielsweise mit einem attraktiven Willkommenbonus oder kostenfreier Account-Eröffnung

2. Lieferservices und Restaurants mit Lieferdienst
Lieferservices sind aus dem Alltag kaum mehr wegzudenken. Wer seine Bestellung mit wenigen Klicks aufgibt, erhält innerhalb weniger Stunden oder Tage:
·       lecker zubereitete Gerichte oder Lebensmittel,
·       Blumen,
·       Produkte des täglichen Lebens,
·       Kleidung oder
·       Autoteile.

Speziell Lebensmittellieferanten sind Gewinner der Digitalisierung. Für Personen, die keine Lust oder Zeit zum Kochen haben, sind sie eine attraktive Alternative. Ein Anruf oder eine Online-Bestellung genügt, um sich die Wunschgerichte bis zur Haustür liefern zu lassen.

Einige Unternehmen können dabei mit geringen Kosten für den Versand punkten. Andere werben mit einer „Blitzlieferung“. Sämtliche Bestell- und Lieferdetails können die Kunden online in ihrem Account einsehen. Einfache Bestellprozesse übers Internet oder eine App tragen damit zur Kundenbindung bei.

Ein Blick auf die Statistik zeigt, dass nicht nur die Lieferdienste selbst von dieser Entwicklung profitieren. Das größte Markensegment nehmen Restaurants, die eine Lieferung zum Kunden anbieten, ein. Auch bei diesen vereinfacht die Digitalisierung Bestellprozesse und -Abwicklung.

3. Warenhandel
Ein weiterer Gewinner der Digitalisierung ist der Warenhandel. Speziell der Internet- und Versandhandel ist an dieser Stelle zu nennen. Laut Statistik entwickelte dieser sich im Jahr 2020 in Österreich gegen Jahresende besonders positiv.

Einerseits steigern sich die Konsumwünsche der Bevölkerung. Andererseits sehnen sich Käufer nach großer Auswahl und schnellem Versand. Beides verbindet der Online-Warenhandel. Einfache Auswahl- und Bestellprozesse sprechen immer größere Zielgruppen an. Digitalisierungsprozesse innerhalb des Unternehmens ermöglichen:
·       spezifischere Kundenansprache,
·       mehr Akquisition,
·       reibungslosere Abläufe sowie
·       schnellere Lieferungen.

Nicht nur überregionale Unternehmen können von dem Trend profitieren. Machen sich lokale Anbieter die Digitalisierung zunutze, springen sie ebenfalls auf den Zug auf. Das Bewusstsein vieler Menschen für Nachhaltigkeit steigt. Dementsprechend legen sie Wert auf regionale und fair produzierte Produkte.
Die Qualität ist wichtiger als ein günstiger Preis. Eine entsprechende Imagekampagne und ein sorgsam gestalteter Online-Auftritt bringt dem regionalen Warenhandel potenzielle Mehrkunden.

4. Schulungszentren
Weiterbildungen gehören in zahlreichen Berufszweigen zum Unternehmensalltag. In Schulungen lernen die Mitarbeiter beispielsweise:
·       den Umgang mit neuen Programmen,
·       die gezielte Kundenansprache,
·       die Besonderheiten neuer Produkte oder Dienstleistungen.

Entsprechende Workshops können mehrmals im Jahr stattfinden. Allerdings werden dafür immer weniger Kosten eingeplant. Hotelreservierungen für die Mitarbeiter oder Anfahrtskosten können aufgrund der Digitalisierung eingespart werden. Das klassische Seminar, zu dem die Teilnehmer anreisen mussten, wird durch digitale Angebote wie ein Webinar ersetzt.

5. Dienstleister
Durch die zunehmende Digitalisierung verändern sich die Bedürfnisse in unserem Alltag. Diese Veränderung nimmt nicht nur auf Angebot und Nachfrage konventioneller Dienstleistungen Einfluss – sie schafft neue Dienstleistungszweige. Dazu gehören beispielsweise Social-Media-Berater, die sich auf den Auftritt eines Unternehmens in den sozialen Medien spezialisieren. Dienstleister, die auf Facebook, Instagram und Co. positiv vertreten sind, profitieren von einer Erweiterung ihrer Zielgruppe.


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